Frisiertoilette, 2003, © KSW

 

Es entstanden Anfang 1904 insgesamt sieben Zimmereinrichtungen für die Wohnung in der prominenten Cranachstraße: ein Damensalon, zwei Esszimmer, zwei Schlafzimmer, ein Herrenzimmer und ein Vorzimmer. Mit diesem Interieur, das sich seit Ende des Ersten Weltkriegs in Italien befand, schuf van de Velde ein Raumensemble, das zu einem der schönsten und gediegensten seines Frühwerks zählt. Dass das Interieur komplett erhalten ist, dass es zudem auf Wunsch seiner ehemaligen Besitzerin an seinen Auftragsort zurückkehrt ist und überdies museal im kürzlich zurückeroberten Haus »Hohe Pappeln« ausgestellt wird, kann als seltener Glücksfall gelten.

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