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Es entstanden Anfang 1904 insgesamt sieben Zimmereinrichtungen
für die Wohnung in der prominenten Cranachstraße: ein
Damensalon, zwei Esszimmer, zwei Schlafzimmer, ein Herrenzimmer
und ein Vorzimmer. Mit diesem Interieur, das sich seit Ende des
Ersten Weltkriegs in Italien befand, schuf van de Velde ein Raumensemble,
das zu einem der schönsten und gediegensten seines Frühwerks
zählt. Dass das Interieur komplett erhalten ist, dass es zudem
auf Wunsch seiner ehemaligen Besitzerin an seinen Auftragsort zurückkehrt
ist und überdies museal im kürzlich zurückeroberten
Haus »Hohe Pappeln« ausgestellt wird, kann als seltener
Glücksfall gelten.
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