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Wiederentdeckt: Das Sanatorium Trebschen

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Henry van de Velde – wiederentdeckt: Das Sanatorium Trebschen Pressekonferenz in Trzebiechow (Polen) am 23. Oktober 2003

Anläßlich einer Pressekonferenz am 23. Oktober 2003 mit über 100 Teilnehmern aus Polen, Deutschland und Belgien wurde ein vergessenes innenarchitektonisches Werk Henry van de Veldes der Öffentlichkeit vorgestellt. Vor genau 100 Jahren–1903/04 – hat der belgische Künstler im Auftrag von Marie Alexandrine Prinzessin Reuß die Innenausstattung für das Sanatorium Trebschen, heute Trzebiechow/Polen entworfen. Ausgeführt wurden im Arzthaus und im Patientengebäude die Türen und Portale, Treppenanlagen und Dielen, Möbel und Einbauten sowie Metallarbeiten und Beleuchtungskörper durch ehemals renommierte Firmen und Werkstätten in Weimar und der Umgebung, wie die Firma Fritz Scheidemantel und die Werkstätte Otto Bergner. Leiter des Sanatoriums, das schon 1906 aus finanziellen Gründen wieder aufgelöst werden mußte, war der Medizinalrat Dr. O. Müller. Die Prinzessin Reuß, eine geborene Prinzessin zu Sachsen-Weimar-Eisenach, hat van de Velde vermutlich in Weimar durch ihren Neffen Großherzog Wilhelm Ernst kennen und schätzen gelernt.


Sanatorium Trebschen, Patientengebäude, © KSW


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